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Albert Gehret

PlatzMenschen

Künstlerisches Verfahren
Digitale Fotomontage aus eigenen, ungestellten Fotografien
Ausführung / Material
C-Print auf Aludibond, UV-Matt kaschiert
Entstehungsjahr
2007
Maße
95 x 105 cm; 90 x 160 cm und auf Anfrage
Aufnahmeort
Wien, Stephansplatz
Auflage
5 + 2 AP
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Mit Smartphone oder Tablet im eigenen Raum platzieren.

Beschreibung

PlatzMenschen ist eine fotomediale Arbeit von Albert Gehret über Zeit, Bewegung und menschliche Präsenz im öffentlichen Raum.

Mehrere fotografische Momente desselben Ortes werden in einem Bild zusammengeführt. Dadurch entstehen Begegnungen zwischen Menschen, die plausibel erscheinen, tatsächlich aber nie stattgefunden haben. Aus dokumentarischen Einzelaufnahmen bildet sich ein neues Narrativ.

Gleichzeitig macht die Verdichtung Zusammenhänge sichtbar, die eine einzelne Fotografie nicht zeigen könnte. Die Spuren der Tauben lassen beispielsweise erkennen, wie sie im zeitlichen Verlauf auf ihre Umgebung reagieren und ausweichen.

Das Bild erzeugt damit eine Wirklichkeit, die in dieser Form nie existiert hat – und dennoch mehr über das Geschehen an diesem Ort erzählen kann als ein einzelner Augenblick.

Wo endet Dokumentation – und wo beginnt eine Wirklichkeit, die erst durch das Bild sichtbar wird?



PlatzMenschen (Place des gens) est une œuvre photographique d’Albert Gehret qui explore le temps, le mouvement et la présence humaine dans l’espace public.

Plusieurs instants photographiés dans un même lieu sont réunis en une seule image. Il en résulte des rencontres entre des personnes qui semblent plausibles, mais qui, en réalité, n’ont jamais eu lieu. À partir de photographies documentaires, un nouveau récit se construit.

En même temps, cette concentration de différents moments révèle des relations qu’une seule photographie ne pourrait pas montrer. Les traces laissées par les pigeons permettent, par exemple, de comprendre comment ils réagissent à leur environnement et évitent les obstacles au fil du temps.

L’image crée ainsi une réalité qui n’a jamais existé sous cette forme – mais qui peut néanmoins raconter davantage sur ce qui se passe dans ce lieu qu’un seul instant photographié.

Où s’arrête le documentaire – et où commence une réalité qui ne devient visible que grâce à l’image ?

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