SchraubenPanorama ist eine fotomediale Arbeit über das Verhältnis von Mensch und Natur, Wahrnehmung und die Konstruktion von Wirklichkeit.
Eine monumentale Schraube scheint Teil einer alpinen Landschaft zu sein. Die Verbindung von technischen und natürlichen Formen erzeugt einen Bildraum, der trotz seines offensichtlichen Widerspruchs eine eigene Plausibilität entwickelt.
Die Schraube wird zum Sinnbild menschlicher Eingriffe in die Natur. Zugleich stellt die Montage die Frage, wie unser Blick Fremdes in vertraute Zusammenhänge einordnet und dabei selbst dort eine Einheit erkennt, wo sie tatsächlich nicht existiert.
Wann wird ein Eingriff zum selbstverständlichen Bestandteil unserer Wirklichkeit?
